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© Vaginismus-Forum 2000-2011

aktualisiert am 25.12.2010

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Berichte: Petra     Martina     Valerie           (Namen geändert)

Erfolge: Erfolg im bzw. nach Anleitung des WTC (Women’s Therapy Center)

               Erfolg im Beckenboden-Zentrum

 

Petra (20 Jahre, verheiratet) berichtet: “Bis zu meiner Hochzeit vor 2 Jahren war ich Jungfrau. Bereits lange vorher fiel mir auf, dass das Einführen eines Tampons Schmerzen bereitet. In der Hochzeitsnacht habe ich dann das erste Mal mit meinem Mann geschlafen - es tat höllisch weh, aber das habe ich noch als normal angesehen. Die nächsten zwei Male waren allerdings so schmerzhaft, dass ich mich meinem Mann anschließend verweigerte.

Lange Zeit versuchten wir es immer wieder. Obwohl mein Mann sehr zärtlich und geduldig ist, hatten wir aber keinen Erfolg.

Mittlerweile habe ich Frauen mit gleichen Problemen kennengelernt und habe mit meinem Frauenarzt die Diagnose Vaginismus herausgefunden. Dabei kam in Gesprächen mit meinen Eltern auch heraus, dass ich bei einer Erkrankung als Kind bei einem Harnblasen-Katheter (Schlauch duch die Harnröhre) wohl große Schmerzen hatte und mich sehr verkrampft habe. Dies könnte eine Ursache für meinen Scheidenkrampf beim Beischlaf-Versuch sein.

Nach einer Psychotherapie versuche ich jetzt mit Dilatoren, die Situation zu verbessern, und habe das Gefühl, dass es schon etwas besser wird.”

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Martina (40 Jahre, Ehefrau eines Augenarztes) ist seit 7 Jahren verheiratet. Sie berichtet: “als ich mit meinem Mann zusammenkam und in den ersten Jahren unserer Ehe hatte ich keine Beschwerden. Einen genauen Beginn der Schmerzen kann ich auch nicht angeben, aber seit mittlerweile etwa 4 Jahren habe ich fast immer Schmerzen am Scheideneingang, wenn ich mit meinem Mann schlafe.

Dabei hat sich an unserer Liebe nichts geändert.

Anfangs nahm ich diese Schmerzen hin, wobei schon sehr bald keine Entspannung mehr möglich war, wenn wir Sex hatten. Die Angst vor den erwarteten Schmerzen führte immer häufiger zu Verkrampfungen und Beischlaf wurde immer seltener.

Seit zwei Jahren suche ich nun nach Lösungen. Erst suchte ich mehrere Frauenärzte und -ärztinnen auf, die jedoch nichts feststellen konnten. Dann kam der fünfte Gynäkologe auf die Idee, es könnten dort kleine Warzen (Condylome) sein im unteren Drittel der Vagina und wollte den Bereich mit einer ätzenden Lösung betupfen. Zum Glück hatte mein Mann gehört, dass diese Behandlung sehr schmerzhaft ist, und wir überlegten, erst noch einen Hautarzt in einer bekannten Klinik hinzuzuziehen. Dieser widerlegte die Vermutung des Frauenarztes.

Ergebnis: nachdem alle Ärzte, die ich aufgesucht habe, mir bei meinem Problem nicht weiterhelfen konnten, habe ich selbst nachgelesen und kam zu dem Schluß, dass ich “Dyspareunie” habe, vielleicht inzwischen “Vaginismus”.

Nun suche ich nach Therapie-Möglichkeiten und versuche, mir selbst zu helfen.”

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Valerie berichtet: “Ich litt oder leide ca. 12 - 15 Jahre an Vag. Genau weiß ich es nicht, da die Symptome zeitweise weg waren. Jetzt aber scheinbar wieder auftreten.

Symptome früher:
- Schmerzen während des Verkehrs (immer früher einsetzend)
- Schmerzen beim Eindringen (auch bei genug Feuchtigkeit)
- wachsende sexuelle Unlust gesteigert bis zur absoluten Berührungsangst
- Liebesszenen im Fernsehen waren unerträglich, konnte nicht sehen wie z.B. eine Frau stimuliert wurde ohne dass sich in mir alles zusammenzog und es mich schauderte
- Gynäkologische Untersuchung nur unter Vorbehalt und mit starken Schmerzen
- Anmerkung: nie Orgasmen
- 11 Jahre kein Verkehr

dazwischen:
- wiedererwachen der Lust nach Absetzen Pille, Masturbation mit Orgasmus, "normaler" Sex mit neuem Partner (selten m. leichten Schmerzen)

Symptome heute:
- Schmerzen beim Eindringen und bei den ersten Bewegungen in mir (die aber während des Aktes nachlassen)
- manchmal Schmerzen die während des Verkehrs einsetzen (brennen, wundsein hinterher)
- mangelnde Feuchtigkeit, schwere Erregbarkeit
- sexuelle Unlust
- kein Orgasmus mit Partner

Die ersten 10 Jahre schluckte ich trotz "null Verkehr" die Pille. In dieser Zeit hatte ich zwei Partner. Einer mit sehr starkem Sextrieb was dann auch die Beziehung für mich unerträglich machte. Der andere (danach) sehr ruhig und rücksichtsvoll in dieser Beziehung. War für mich zwar "praktisch" aber eigentlich bin ich da wohl nur dem Problem davongelaufen. Diese Beziehung zerbrach aus anderen Gründen aber ohne dass wir je miteinander geschlafen hatten.Dazwischen habe ich mich dank 2 verschiedener Gynäkologen durch die ganze Palette von Zäpfchen und Salben getestet (bis zur Cortisonsalbe). Bei der dritten Frauenärztin versuchte ich dann über Psychotherapie dem Problem beizukommen.Ich habe die Therapie nach den ersten drei Gesprächen (davon eins mit Partner) aber abgebrochen. Hatte kein gutes Gefühl dabei.

Gegen Ende der vor beschriebenen zweiten Beziehung habe ich in Absprache mit meinem Partner die Pille abgesetzt und mit einem Lady-Comp verhütet. Nicht um Kinder zu bekommen sonder wegen meiner Gesundheit. Ich fühlte mich ohne Pille auch irgendwie besser. Kam wohl von der Hormonumstellung. Als dann die Partnerschaft zu Ende war, begann ich erstmals richtig zu masturbieren denn meine Lust schien irgendwie wieder erwacht zu sein. Vielleicht weil keiner mehr da war dem ich irgendwie sexuell verpflichtet war. Ich erlebte den ersten Orgasmus klitoral und "übte" mir selber den Finger einzuführen obwohl ich der vaginalen Stimulation nicht soviel abgewinnen konnte/kann. Ich habe aber im Internet über die Dilatoren gelesen und wollte das probieren. Mit der Zeit brachte ich es auf drei Finger die ich dann sogar noch leicht spreizen konnte. Ich war total stolz und befreit dass es doch ging und das ganz ohne Schmerzen.

Als ich mich dann in meinen jetzigen Partner verliebte stand natürlich einiges auf dem Spiel. Vielleicht dank meiner "Vorübung" und seinem Verständnis aber auch seiner Beharrlichkeit ging alles einigermassen gut und ich konnte "normalen" Sex haben!. Wir haben uns aber rasch gegen den Lady-Comp entschieden, eine zeitlang mit Kondomen verhütet und dann hab ich mir eine Spirale einsetzen lassen. Ich erlebte eine sehr gelöste und sexuell "normale" Zeit bis, ja bis wann kann ich garnicht sagen. Immer häufiger traten Schmerzen beim Eindringen und auch ab- und zu während des Verkehrs auf. Schleichend machte sich bei mir eine gewisse Unlust breit. Wobei ich diese Unlust nicht auf meinen Partner zurückführe. Es liegt nicht an ihm od. der Art wie er mit mir umgeht sondern ... ich weiß nicht ... an mir denke ich. Angst vor einem Rückfall? Versagen? Den Partner verlieren? Sex ist so zur Nebensache geworden (od. hab ich's nur verdrängt), ich denke im allgemeinen nicht mal dran.

Unser Sex wurde spärlicher und eines Tages beklagte sich mein Partner dann auch. Zur Zeit haben wir ca. 1 x im Monat Verkehr. Mal mit mehr mal mit weniger Schmerzen. Aber die Angst ist da und die Unlust auch. An Orgasmen garnicht zu denken. Nun stehe ich irgendwo im Nichts und weiß nicht wie es weitergeht. Eine Lösung habe ich noch nicht.

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